...Zeit bis Au-/Ostralien...:)

Ostralien

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...wem fällt es auf - wir kommen eher wieder..:) also wer uns abholen möchte, wir freuen uns über Sekt am Lpz Hbf :)

 

Panitzschkinder in Au-/Ostralien

Hallo an alle, keine lange Rede ohne Sinn: wir sind in Australien und nachfolgend könnt ihr lesen+sehen was wir so machen...:)






Mittwoch, 24. November 2010

...auf nach Melbourne

17.11.2010 (Mi) letzter Check von „Schulzi den II“ sowie restliche Einkäufe
18.11.2010 (Do) Gegen 10 Uhr ging es auf zu unserer ersten Tour mit „Schulzi den II“. Schon nach den ersten 300 km haben wir unsere erste Bekanntschaft mit einem Roadtrain gemacht. Als Geschenk hat er uns auch gleich einen Steinschlag in der Scheibe hinterlassen – somit 1:0 für Australien. Nach insgesamt 650 km haben wir hinter Moree unser erstes wildes Nachtlager aufgeschlagen, dort campierten wir zwischen zwei toten Krähen (mhh lecker).

19.11.2010 (Fr) Das erste Resümee: es war furchtbar und laut (wir hatten direkt an der Autobahn geschlafen). Auf den ersten Schock ging es nach Narrabi zu McDonald zum Frühstück, da kam auch schon der nächste Schock….dieser Ort ist vergleichbar mit „Inzuchthausen“!!! Nur gestörte Leute die uns dumm angeschaut haben weil wir kein ortsansässiges Autokennzeichen hatten (da sagt man nur „Queensland the smart sate – dies sieht man ab und an auf den Kennzeichen)…aber diese Leute waren mit ihrem Aussehen schon genug gestraft… (das kommt davon wenn dort Vater, Onkel und Bruder alles in einer Person ist…:) ) Für uns ging es dann weiter nach Coonabarabran zum zweigrößten Observatorium der Welt. Danach setzten wir unsere Tour nach Dubbo fort, wo wir ein Upgrade für „Schulzi den II“ gekauft haben – ein Popo - Zelt. Übernachtet haben wir auf einem Big 4 (ist so was wie die Top 10 Kette aus NZ) paar 100 km weiter in Forbes.
Zweites Resümee: tausende tote Kängurus am Straßenrand, 2 rießen Echsen und nach 1200 km fast nur gerade aus - kommt man langsam in den Trott mit Schulzi den II.

20.11.2010 (Sa) Heute ging es gemächliche 4-500 km nach Shepparton. Eigentlich wollten wir wild campen, am bekannten Murray River, aber leider war dort nichts mehr frei. Zum aktuellen Punktestand: Ausgleich in der AUS-DEU Statistik dank einer erlegten Ente nach „Schulziart“ (Daniel war der Fahrer).

21.11.2010 (So) Nach den letzten 300 km sind wir endlich in Melbourne angekommen – da wild campen hier nicht möglich ist haben wir uns wieder auf einem Big4 eingenistet. Nach dem Aufbau des Zeltes ging es auch gleich in die Innenstadt. Melbourne ist im Vergleich zu Brisbane und Sydney die europäischste Stadt, sie ist so europäisch das auch gleich der Heuschnupfen bei Daniel extrem eingesetzt hat (vorab: er hörte erst auf als wir Melbourne verlassen hatten).

22.11.2010 (Mo) Bei 34 Grad ging es am frühen Morgen auch gleich wieder in die Innenstadt, unser Sightseeing beenden. Zu erst ging es zum obligatorischen Besuch des alten aber sehr schönen Bahnhofs (eines der Wahrzeichen Melbourns). Danach haben wir uns den tollen Stadtteil St. Kilda angesehen, welcher direkt am Meer liegt und sehr bekannt für seinen tollen Kuchen ist. Also testeten wir beides: Kuchen war teuer – hat aber nicht schlecht geschmeckt; das Meer ist sehr schön (mit einem weit hinauslaufenden Pier) aber das Wasser ist nichts im Vergleich zu Sydney. Am späten Nachmittag ging es dann zurück in unser Camp um den Pool ausgiebig zu nutzen… - ja genau Zelten/Campen hat sich im Laufe der Jahre geändert, heute hat man Pool, Sauna, Spa, Internet, Tennis usw.

23.11.2010 (Di) Da wir am Montag unsere weitere Reise geändert hatten, fuhren wir nicht in Richtung Sydney sondern nach Adelaide (Südaustralien). Dabei machten wir einen langen Zwischenstop in der Western und Goldgräberstadt Ballarat. Leider fanden wir kein Gold, stattdessen wieder mal nur unerzogene Asiaten!!! Im Anschluss ging es dann bis etwa 300 km vor Adelaide, wo wir bei unverschämten 36 Grad unser Wildcamping Lager aufgebaut hatten. Um etwas Abkühlung zu erlangen ging ich in einen kleinen Laden, welcher auch der einzige in 100 km Entfernung war, und kaufte 1 Cola, 1 Wasser und ein 1 Eis zu je 3,50$. Beim bezahlen merkte ich das der Eigentümer etwas Probleme mit dem rechnen hatte – also nett wie ich bin - sagte ich das sind 10,50$... darauf meinte er: „Nein das stimmt nicht da der Preis 3,50$ für jedes ist…also sind das 9,50$“ ...Ich sagte wieder 3,50 + 3,50=7 + 3,50 =10,50... sein Sohn hörte das und half ihm (netterweise)…sein Ergebnis war ebenfalls 9,50$... Ich habe aufgegeben und die 9,50$ bezahlt und alle waren glücklich… somit neuer Punktestand: AUS 1: DEU 2

Das Eis die Cola und das kalte Wasser waren auch schnell aufgebraucht und wir schmelzten dahin… als der Eigentümer des Nachbarcampers zu uns kam und uns fragt ob wir etwas bräuchten und uns ein kaltes + heiliges Bier gab…lecker kam unser Retter auf zwei Beinen – leider hatten wir kein totes Tier und Wein da um ihn zu huldigen – auch die angefahrene Ente war nicht mehr am Kühlergrill – egal wir haben den Gerstensaft genossen und danken ihn in unseren Gedanken.



 
 
 
 
 
 

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