...Zeit bis Au-/Ostralien...:)

Ostralien

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...wem fällt es auf - wir kommen eher wieder..:) also wer uns abholen möchte, wir freuen uns über Sekt am Lpz Hbf :)

 

Panitzschkinder in Au-/Ostralien

Hallo an alle, keine lange Rede ohne Sinn: wir sind in Australien und nachfolgend könnt ihr lesen+sehen was wir so machen...:)






Samstag, 4. Dezember 2010

...Adelaide und weiter Richtung Melbourne

24.11.2010 (Mi) Ankunft in Adelaide; starker Regen und nur 17 Grad – einen Tag vorher waren es noch 36 Grad

25.11.2010 (Do) Sightseeing in Adelaide -> die schönsten alten Gebäude in Australien und alles sehr grün, aber der Rest der Innenstadt braucht etwas Nachhilfe

 












26.11.2010 (Fr) Ausflug ins Barossa Valley welches wir als das neue „Schluckvalley“ bezeichnen. Nun können wir uns auch als richtige Weinkenner outen, daher haben wir schon heute unsere erste Weinparty vorgemerkt, sobald wir wieder in Deutschland sind. Für alle die also keine Ahnung von Wein haben -> Ihr seid gerne eingeladen:). Die Leute auf dem Bild haben wir auf der Tour kennen gelernt (von links: Andrea aus Chicago, Antonio ist ursprünglich aus Spanien, lebt aber schon seit 51 Jahren in Adelaide, die nächsten beiden kennt ihr ja und die letzte im Bunde ist Valerie, sie ist die Ehefrau von Antonio und kommt aus Adelaide. Auf jeden Fall war dies ein schöner Tag, an den wir uns später gerne zurückerinnern, wenn wir alt und grau sind und in unseren Schaukelstuhl vor dem Kamin sitzen.

 
 


27.11.2010 (Sa) Sehr schlechtes Wetter (Regen und Sturm) und somit 1 Tag länger in Adelaide; na Mädels, was tut Frau dann nicht gerne? Richtig!!!! …Shoppen :), da bietet es sich natürlich an, dass man das Outletshopping-Center direkt vor der Zelttür hat :); Da es rein zufällig nach dem Einkauf schöner wurde, haben wir noch einen kleinen Ausflug an die Nordspitze von Adelaide gemacht, welche eine Halbinsel ist. Als wir wieder im Camp ankamen, haben wir noch einen Abendspatziergang an den dort ansässigen Fluss gemacht.

28.11.2010 (So) Abreise aus Adelaide -> Fahrt nach Hahndorf (ist eines der bekanntesten Städte in Australien mit dt. Wurzeln), leider war es noch zu Früh am Morgen um dt. Bier zu trinken, daher haben wir uns eine Bretzel und Bienenstich gegönnt - was tut man nicht alles um sich die Heimat ein wenig nach Down Under zu holen (das haben sich die ersten Ansiedler damals bestimmt auch gedacht). Nach der Briese Heimat ging es in das McLaren Vale, welches sich als nicht gerade lohnenswert entpuppte. Daher ging unsere Reise weiter entlang der Peninsula und da es später und später wurde musste natürlich ein Campspot her, den wir nach ein paar verlorenen Nerven und ewigen suchen dann auch fanden (Rapid Bay). Dafür hat die Aussicht und die Tatsache, dass er für uns beide nur 12 $ kostete alles wieder rausgerissen:).

 

 

 

 













 
 

 










29.11.2010 (Mo) Fahrt nach Victor Harbour, ihr müsst wissen, dass wir in jeder größeren Stadt einen Stopp machen und uns in der Touristeninformation über den Ort und die Umgebung erkundigen. Nur besitzt diese Stadt die Frechheit Geld für die Parkplätze direkt an der Info zu verlangen. Daher haben wir uns entschieden lieber gleich weiter zu fahren. Da wir wieder mal eine Dusche benötigten buchten wir uns auf den Big4 in Port Elliot ein. Dieser lag direkt am Meer, was zu einem Strandspaziergang einlud. An dem Abend war es leider extrem kalt und stürmig und wir hatten das erste Mal echt Angst, dass uns das Zelt vor den Augen wegfliegt. Wie es der Zufall will kam auf einmal eine nette ältere Dame zu uns (sie hatten den Campspot direkt neben uns – und wir kamen am Nachmittag schon ins Gespräch) und fragte, ob wir nicht Lust hätten uns in ihrem Trailer mit einer heißen Tasse Kaffee und einen Wein aufzuwärmen. Da mussten wir natürlich nicht lange überlegen. Insgesamt verbrachten wir dann 4 h (bis 24 Uhr) zusammen und haben über Gott und die Welt geredet (Ihr Mann (Oskar) kommt ursprünglich aus Austria, lebt aber schon 50 Jahre in Australien, sie ist gebürtige Australierin und heißt Helen).





30.11.2010 (Di) Unsere nächste Fahrt in Richtung Mount Gambier war eher langweilig, zwar konnte man schöne Salzseen sehen und Pelikane beobachten aber es war halt auch nur eine Fahrt von Vielen. Ihr müsst wissen, dass es nach ein paar Tagen einfach nichts mehr Besonderes ist, man ist halt wieder einmal auf der Straße. …Natürlich ist es nicht ganz so schlimm wie beschrieben, es ist traumhaft auch die Gegend zu erkunden, wo normal kein Backpacker hinkommt, z.B. hatten wir einen Strand ganz für uns alleine (von menschlicher Seite her gesehen, denn es waren auch unzähligen Fliegen anwesend) und was tut ein deutscher Reisender nicht gerne, wenn er nun schon bereits seit acht Monate unterwegs ist? …Na zu DJ Ötzi (einen Stern, der deinen Namen trägt) abfeiern :)… (Oh man, war das ein Spaß!). Übernachtet haben wir etwa 30km vor Mount Gambier auf einen Freecampingplatz mitten im Ort.
 

 











01.12.2010 (Mi) Ankunft am Mount Gambier, diese Stadt ist in, bzw. um einen erloschenen Vulkan gebaut, sie hat schöne Gärten und einen „Blue Lake“, der seine Farbe zwei Mal im Jahr ändert (im November wird er türkis blau und im April verfärbt er sich tief grau). Dieses Naturschauspiel haben wir uns etwas näher angesehen und wie ihr den Bildern entnehmen könnt ist es traumhaft schön, auch wenn man denken könnte am Kohleberg oder einem x-beliebigen anderen Steinbruch zu sein (mit Ausnahme der faszinierenden Farbe). Im Anschluss sind wir weiter nach Port McDonnell gefahren, dieses Fischerdorf hat eine schöne Küste, jedoch nichts Brauchbares zum nächtigen, daher waren wir gezwungen weiter zu fahren. Auf dem Weg zum Nachtquartier haben wir 20 Kängurus gesehen, die wie alte Leute an der Straße standen und den Verkehr beobachtet haben. Anscheinend arbeiten die für den Staat und geben Temposündern eine Abreibung – unterstützt wurden sie des Weiteren noch von zwei riesigen Emus. …Wie sollte es anders sein haben wir wieder auf einem Freecampingplatz geschlafen, dieser lag etwa 30 km hinter Nelson in Richtung Victoria.

 
 

 

 


02.12.2010 (Do) Kurzer Besuch von Portland und dann ging es ab nach Warrnambool. Diese Stadt ist für seine über 700 Schrifffracks (sieht toll aus mit 3 f`s) bekannt . Da wir fast den ganzen Nachmittag damit zugebracht hatten einen neuen Hammer zu finden, beschlossen wir eine Nacht länger im Ort zu bleiben.
 

 
 




03.12.2010 (Fr) Bei strahlendem Sonnenschein ging es in die kleine und nicht so beschauliche Innenstadt. Den Tag haben wir dann wir noch mit einem Spaziergang im nahe gelegenen Park und dortigen Irrgarten abgeschlossen.