17.11.2010 (Mi) letzter Check von „Schulzi den II“ sowie restliche Einkäufe
18.11.2010 (Do) Gegen 10 Uhr ging es auf zu unserer ersten Tour mit „Schulzi den II“. Schon nach den ersten 300 km haben wir unsere erste Bekanntschaft mit einem Roadtrain gemacht. Als Geschenk hat er uns auch gleich einen Steinschlag in der Scheibe hinterlassen – somit 1:0 für Australien. Nach insgesamt 650 km haben wir hinter Moree unser erstes wildes Nachtlager aufgeschlagen, dort campierten wir zwischen zwei toten Krähen (mhh lecker).
19.11.2010 (Fr) Das erste Resümee: es war furchtbar und laut (wir hatten direkt an der Autobahn geschlafen). Auf den ersten Schock ging es nach Narrabi zu McDonald zum Frühstück, da kam auch schon der nächste Schock….dieser Ort ist vergleichbar mit „Inzuchthausen“!!! Nur gestörte Leute die uns dumm angeschaut haben weil wir kein ortsansässiges Autokennzeichen hatten (da sagt man nur „Queensland the smart sate – dies sieht man ab und an auf den Kennzeichen)…aber diese Leute waren mit ihrem Aussehen schon genug gestraft… (das kommt davon wenn dort Vater, Onkel und Bruder alles in einer Person ist…:) ) Für uns ging es dann weiter nach Coonabarabran zum zweigrößten Observatorium der Welt. Danach setzten wir unsere Tour nach Dubbo fort, wo wir ein Upgrade für „Schulzi den II“ gekauft haben – ein Popo - Zelt. Übernachtet haben wir auf einem Big 4 (ist so was wie die Top 10 Kette aus NZ) paar 100 km weiter in Forbes.
Zweites Resümee: tausende tote Kängurus am Straßenrand, 2 rießen Echsen und nach 1200 km fast nur gerade aus - kommt man langsam in den Trott mit Schulzi den II.
20.11.2010 (Sa) Heute ging es gemächliche 4-500 km nach Shepparton. Eigentlich wollten wir wild campen, am bekannten Murray River, aber leider war dort nichts mehr frei. Zum aktuellen Punktestand: Ausgleich in der AUS-DEU Statistik dank einer erlegten Ente nach „Schulziart“ (Daniel war der Fahrer).
21.11.2010 (So) Nach den letzten 300 km sind wir endlich in Melbourne angekommen – da wild campen hier nicht möglich ist haben wir uns wieder auf einem Big4 eingenistet. Nach dem Aufbau des Zeltes ging es auch gleich in die Innenstadt. Melbourne ist im Vergleich zu Brisbane und Sydney die europäischste Stadt, sie ist so europäisch das auch gleich der Heuschnupfen bei Daniel extrem eingesetzt hat (vorab: er hörte erst auf als wir Melbourne verlassen hatten).
22.11.2010 (Mo) Bei 34 Grad ging es am frühen Morgen auch gleich wieder in die Innenstadt, unser Sightseeing beenden. Zu erst ging es zum obligatorischen Besuch des alten aber sehr schönen Bahnhofs (eines der Wahrzeichen Melbourns). Danach haben wir uns den tollen Stadtteil St. Kilda angesehen, welcher direkt am Meer liegt und sehr bekannt für seinen tollen Kuchen ist. Also testeten wir beides: Kuchen war teuer – hat aber nicht schlecht geschmeckt; das Meer ist sehr schön (mit einem weit hinauslaufenden Pier) aber das Wasser ist nichts im Vergleich zu Sydney. Am späten Nachmittag ging es dann zurück in unser Camp um den Pool ausgiebig zu nutzen… - ja genau Zelten/Campen hat sich im Laufe der Jahre geändert, heute hat man Pool, Sauna, Spa, Internet, Tennis usw.
23.11.2010 (Di) Da wir am Montag unsere weitere Reise geändert hatten, fuhren wir nicht in Richtung Sydney sondern nach Adelaide (Südaustralien). Dabei machten wir einen langen Zwischenstop in der Western und Goldgräberstadt Ballarat. Leider fanden wir kein Gold, stattdessen wieder mal nur unerzogene Asiaten!!! Im Anschluss ging es dann bis etwa 300 km vor Adelaide, wo wir bei unverschämten 36 Grad unser Wildcamping Lager aufgebaut hatten. Um etwas Abkühlung zu erlangen ging ich in einen kleinen Laden, welcher auch der einzige in 100 km Entfernung war, und kaufte 1 Cola, 1 Wasser und ein 1 Eis zu je 3,50$. Beim bezahlen merkte ich das der Eigentümer etwas Probleme mit dem rechnen hatte – also nett wie ich bin - sagte ich das sind 10,50$... darauf meinte er: „Nein das stimmt nicht da der Preis 3,50$ für jedes ist…also sind das 9,50$“ ...Ich sagte wieder 3,50 + 3,50=7 + 3,50 =10,50... sein Sohn hörte das und half ihm (netterweise)…sein Ergebnis war ebenfalls 9,50$... Ich habe aufgegeben und die 9,50$ bezahlt und alle waren glücklich… somit neuer Punktestand: AUS 1: DEU 2
Das Eis die Cola und das kalte Wasser waren auch schnell aufgebraucht und wir schmelzten dahin… als der Eigentümer des Nachbarcampers zu uns kam und uns fragt ob wir etwas bräuchten und uns ein kaltes + heiliges Bier gab…lecker kam unser Retter auf zwei Beinen – leider hatten wir kein totes Tier und Wein da um ihn zu huldigen – auch die angefahrene Ente war nicht mehr am Kühlergrill – egal wir haben den Gerstensaft genossen und danken ihn in unseren Gedanken.
Mittwoch, 24. November 2010
...auf nach Melbourne
Labels:
Melbourne
Dienstag, 16. November 2010
...Glühwein in Tassi
02.11.2010 Gegen 6 Uhr war der Abflug von Brisbane nach Sydney und dann nach Hobart. Nach einem der schlimmsten Flüge in einem kleinen Flugzeug (nur 2 X 2 Sitzreihen) die wir je erlebt haben, waren wir froh heil in Hobart anzukommen. Wer denkt Altenburg ist ein kleiner Flughafen der sollte erstmal Hobart sehen. Zu den Sicherheitsbedingungen an australischen Airports: es war auf beiden Flügen möglich 2 Liter Wasser ohne Probleme mitzunehmen!!! Nach der Ankunft haben wir unseren Nissan X-Trail abgeholt und abging es in die Innenstadt von Hobart. An diesem Tag war ein besonderer Tag für Australien, denn es war Melbourne Cup (Pferderennen). In Australien stehen für ca. 3 Minuten (die Dauer des Rennens) alle Uhren stil und die Wettbüros haben Hochkonjunktur. Also haben Campbell und Yelena ebenfalls gewettet. Wir die Sparfüchse haben aus Spaß für uns gesetzt wer gewinnt… und da schau her Marlen hatte das richtige Pferd (kurs war 1:13 – also hätte sich richtig gelohnt). Danach ging es zum Blow Hole und Eagle Hawk Neck. Hier haben wir etwas die Gegend genossen. Um eine Unterkunft zu finden griffen wir auf die bewerte Methode aus Neuseeland zurück -> Unterkunft Last Minute über das Internet buchen…und wieder mit Erfolg.
03.11.2010 Am nächsten Tag ging zu erste in einen kleinen Tasman Devil Parkund dann nach Port Arthur (das bekannteste Gefangenenlager in Australien) wo wir eine Führung gebucht haben und extra noch einen Besuch auf der „Isle of Death“ gemacht haben. Am Abend ging es dann zur Ghost Tour mit merkwürdigen Fotos und Erlebnissen. Zwischendurch haben wir noch den Geburtstag von Campbell gefeiert und das erste Mal Austern probiert.
4.11.2010 (Do) Am morgen ging es los nach St Helens auf dem Weg dahin habe wir einen kleinen Zwischenstopp bei Wineglass Bay (der Name kommt daher das früher vor der Küste Wale gejagt wurden und das Blut an die Küste gespült wurde und durch die Küstenform sah es aus wie ein gefülltes Rotweinglass) gemacht. Hier sind wir in dem Nationalpark etwa 2 Std. gelaufen (Hin- und Rückweg zus.) um an einer Aussichtsplattform unser Mittagsandwich zu genießen. Dann ging es weiter in Richtung St Helens wo wir aber noch einen sehr schönen Stopp in Bicheno gemacht haben und den tollen Strand genossen haben. Am Abend gab es dann wieder herrliche Austern mit Käse und Speck….lecker:)
5.11.2010 (Fr) Da hier eine große Fahrt geplant war ging es schon früh raus. Es war aber wieder genug Zeit um einen Stopp an einem einsamen weißen Stand zu machen. Leider war das Wetter nicht ganz so gut und das Meer wirkte deshalb nicht ganz so türkis. Weiter ging es dann in Richtung Cradle Mountain. Auf dem Weg dahin wurde noch ein Stopp an einer Käsefabrik und einem überlebenswichtigen Bottleshop gemacht. Gegen 17 Uhr sind wir dann in unsere Unterkunft Lemonthyme Lodge angekommen (dies ist die größte Wildness Lodge auf der Südhalbkugel). Unsere Hütte ist riesig und besteht fast nur aus massiven Holzstämmen. Am Abend gab es dann draußen auf unserer Veranda selbst gemachten Glühwein und Käse. Nach ein paar Minuten kamen dann auch schon die ersten Wallebies (= dies sind kleine Bergkängurus) und wollten uns bei unserem Essen Gesellschaft leisten.
Zu späterer Stunde und einige Glühwein später gab es dann noch eine Runde Monopoly.
6.11.2010 (Sa) Nach dem Frühstück ging es dann direkt in die Berge und wir sind ca. 4 Stunden um den Lake Dove gelaufen. Dabei haben wir Wallebies, ein Echeidna (=ist sowas wie eine Mischung aus einem neuseeländischen Kiwi und einem Igel) und ganz viel Wombatsch**** gesehen. Nach dem Walk ging es daran unsere Reserven für den nächsten Glühwein wieder aufzufüllen, denn Yelena und Campbell sind jetzt auf den Geschmack gekommen. Am Abend haben wir dann selbst gemachte Forelle mit Kartoffeln und Steak gegessen…dazu gab es natürlich wieder Glühwein.
7.11.2010 (So) Da Sch*** Wetter und es Sonntag war, haben wir nichts weiter gemacht.
8.11.2010 (Mo) Bevor es weiterging haben wir noch einen kleinen Walk in der naeheren Umgegebung genossen. Dann ging es weiter zur Westeküste nach Strahan wo wir wieder leckere Austern + Fisch + Pizza genossen haben. Am Nachmittag haben wir mit unserem 4WD die Gegend und den Strand etwas erkundet.
9.11.2010 (Di) Da Marlen von ihrem Chef in Sydney, als Dank, einen Tasmanien Gutschein bekommen hatte (nochmals danke an dieser Stelle) lösten wir diesen für einen Gordon River Cruise ein. Dieses Gebiet um den Gorden River gehört zu dem UNESCO Weltkulturerbe, den hier ist der einziger 3 Level/Etagen Regenwald der Welt. Im Gegensatz zu anderen Regenwälder ist dieser nicht so hoch und die Krone der Bäume ist nicht so dicht. Deshalb kommt sehr viel Licht auch an den Boden wo auch eine Mengen wächst. Das durchschnittliche Wachstum beträgt etwa 2 cm im Jahr – dies ist ein Grund für die geringe Höhe. Am Abend gab es mal wieder…ja genau Austern und Fisch. Wenn man schon mal an der Quelle ist sollte man diese auch mal ausschöpfen (leider beginnt die Greyfish (Hummer) Saison erst eine Woche später – ansonsten hätten wir das auch noch genossen).
10.11.2010 (Mi) Da sich unsere Zeit in Tassie langsam dem Ende nähert ging es zurück in Richtung Hobart über Richmond. Dies ist ein kleines süßes Städtchen 25 km vor den Toren Hobarts. Hier ist einer der ältesten Kirchen Australiens und die älteste Brücke Australien.
11.11.2010 (Do) Am Morgen wurde noch das älteste Gefängnis Australien angeschaut und dann ging es ab nach Hobart. Um einen schönen Ausblick über die Stadt zu haben ging es zum Mount Wellington (nicht der in NZ)…wie das Leben so ist war da eine riesige Wolke die uns nur erlaubt 5 Meter weit zu sehen. Später ging es noch an den Hafen, wo Campbelluns alle zum Essen eingeladen hat. Unsere Unterkunft war diesmal eine besondere. Es war ein altes Einkaufzentrum und wir hatten noch die riesigen Schaufensterscheiben…da hätten die Frauen auch mal tanzen können um etwas Geld zu verdienen (so wie in Amsterdam).
| Elmo und Freunde on Tour |
| dt. Baeckerfahrzeug |
13.11.2010 (Sa) …nicht weiter nur die Ruhe genossen und eine Ausarbeitung für unsere Reise begonnen.
14.11.2010 (So) Hier wurden noch ein paar Sachen für „Schulzi“ eingekauft.
15.11.2010 (Mo) Um das schöne Wetter zu genießen ging es mit den Hunden nach Bribie Island. Hier konnten wir die Hunde beim surfen auf den BodyBoard beobachten…echt genial.
16.11.2010 (Di) Schulzi wurde zur letzten Durchsicht gebracht bevor unser Reise am Donnerstag los geht.
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