...Zeit bis Au-/Ostralien...:)

Ostralien

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...wem fällt es auf - wir kommen eher wieder..:) also wer uns abholen möchte, wir freuen uns über Sekt am Lpz Hbf :)

 

Panitzschkinder in Au-/Ostralien

Hallo an alle, keine lange Rede ohne Sinn: wir sind in Australien und nachfolgend könnt ihr lesen+sehen was wir so machen...:)






Dienstag, 3. August 2010

Auf zur Runde 2 – Chester gegen Alle (und Alles)!

Wie ihr gelesen habt ging es am Mittwoch Früh zurück zur schwarzen Bestie nach Illawong. Nachdem wir uns nun 1 Monat von dem letzten Treffen erholten konnten ging es nun auf zur 2. Runde bzw. zum Rückspiel Chester vs. Alle und Alles.
(der Zeitraum vom om 26.7.-03.8.2010; Housesitting war aber nur vom 28.7.-3.8.2010)
Im Regen an dem Haus von Marlen`s Chef angekommen fing alles ganz normal, ja fast süß. Wir wurden von 2 kleinen niedlichen Hunden schwanzwedelnt begrüßt – war das der Hund der uns das letzte Mal fast um den Verstand gebracht hatte? Beim Gassi gehen zeigte es sich, ER war es! Aus dem alten Metalldetektor vom letzten Mal, der von rechts nach links geht und wieder zurück und den Boden absucht, ist eine neuer HighTech Metalldetektor geworden mit einer neuen Extrafunktion: ER springt jetzt auch noch dabei. Da Marlen die Leckerlies hatte durfte sie immer mit dem neuen Spielzeug draußen spielen bzw. Gassie gehen. Nach der Runde wollten wir die Pfoten sauber machen, aber was macht unser schwarzer pelziger Freund? Er läuft schnurr stracks, mit seinen dreckigen Pfoten, auf die Couch zu und haut sich natürlich darauf. Natürlich wurde er sofort ausgeschimpft, man will ja gleich zeigen wer (diesmal) der Herr im Haus ist, aber was macht er -> er geht in die Ecke schaut einen mit seinen Knopfaugen an und pinkelt in die Ecke!? Es ist echt erstaunlich wie viel noch in einer Blase sein kann, obwohl diese eigentlich gerade geleert wurde!? Da Chester jetzt Spaß daran hatte hat er gleich 10 Minuten später diese „Pinkelprozedur“ wiederholt. Da alle guten Dinge 3 sind, ja ihr wisst was kommt, hat er nach weiteren 10 Minuten nochmals losgelegt. Man muss dazusagen das die ganze Zeit die Terrassentür offen stand und er hätte raus gehen können. Normalerweise geht er auch raus und macht dort seine beiden Geschäfte, nur diesmal wollte er uns wahrscheinlich ein schönes, nein drei schöne Geschenke machen. Ich weiß nicht ob man jetzt froh sein muss das er kein „großes Geschäft„ gemacht hat? Um der schwarzen Pest :) zu zeigen dass es so nicht geht, habe ich alle seine Spielzeuge versteckt. Doch dieses Tier macht sich daraus nichts und entdeckt einfach ein neues Spielzeug für sich. Ihr dürft mal raten was! Ein hölzernes Stuhlbein. Da liegt der nun davor und schleckt und kaut nun im Wechsel das Stuhlbein ab. Und da geben manche Leute teures Geld für Hundespielzeug aus, derweil liegt bzw. steht das bei jeder Sperrmüllabholung quasi vor der Tür.
Was auch so ein typischer Chester Anfängerfehler ist, ist das den man eine Küchenpapierrolle in Hundenähe unbeaufsichtigt läst. Aber wenn man dann die Tausenden weißen Reste wegmacht hat man genug Zeit über wichtige Dinge nachzudenken. Mit kam z.B. die Idee was ist da einzig positive was Chester hat -> ja genau sein Fell. Was könnte man nicht alles Tolles machen wenn man ihm das Fell abzieht: hier unsere Top3:

1. einen sehr überlebenswichtigen Klopapierrollenwärmer
2. Einen super große Handysocke
3. Schmusekissen

Da schöne bei der ganzen Sache am Abend war er dann ruhig, wahrscheinlich war er ganz dehydriert von dem vielen pinkeln. Um uns von dem schönen ersten Tag zu erholen waren wir froh als es endlich ins Bett ging. Die Nacht dauerte nicht lange, da er Früh ein Bell Konzert anstimmte. Also aufstehen und mit ihm rausgehen, es kann ja sein das er raus muss (oder nur spielen). Also war Marlen mit ihrem Suchgerät wieder unterwegs und sie hat auch sogar etwas gefunden – alte Asia Nudelverpackungen. Später hatte der Detektor eine neue Spur gehabt und extrem angeschlagen, das Resultat war das Marlen am Boden lag durch die Zugkraft des Suchers:)
Um den Spaß einfach mal rumzudrehen haben wir auch ein paar Mittel und Wege gefunden um unseren Ausgleich mit ihm zu schaffen. Da wäre zum einen die magische Luftpumpe; nicht geht darüber Chester frischen Wind in das Gesicht zu blasen. Da wird er auf einmal ganz klein mit Hüttchen. Zum anderen wäre da der gefährliche Drehstuhl – einfach den Stuhl drehen und schon hat man Ruhe. Leider hat die Sache nur einen Hacken, dass man den Stuhl immer wieder drehen muss. Aber wenigstens etwas Beschäftigung für ihn, die mit Ruhe verbunden ist. Was sich auch sehr gut macht, ist ihn mit dem Staubsauger zu ärgern. Wahrscheinlich ist Luft sein Kryptonit; wir haben es auch mit stinkender Luft versucht aber da hat er einfach mit gemacht und uns um längen geschlagen bzw. Lily hat noch einen draufgesetzt und uns alle weggeblasen. Wahrscheinlich ist Marlen daran schuld, da sie Lily mit Leberwurst gefüttert hat – wahrscheinlich war die Salami alle

Aber bei allem Schlechten muss man ja auch sagen das Chester auch positive Züge hat. Durch ihn kann an richtige Geld sparen:

1. Man braucht keinen Wecker, da er einen unter Garantie weckt
2. Ein Laubbläser bzw. das Laubaufsammeln braucht man auch nicht mehr; er frisst alles was draußen so rum liegt
3. Durch sein warmes Fell kann er eine Wärmflasche ersetzen (nur leider stinkt diese etwas, bewegt sich zuviel und bellt extrem)
4. Man braucht kein Fernseher zur Unterhaltung -> er wird eh dafür sorgen das man keine Zeit zum schauen hat

Was ich vergessen habe zu sagen: ein Hund von Heute (oder aus Australien) braucht mehr als nur Liebe, Fressen und Zuneigung! Nein auch er hat große tief sitzende Probleme, welche sich nur mit Hilfe eines Hundetherapeuten bzw. Psychologen behandeln lassen. Ja, genau Chester ist in Behandlung:) aber ob es eine Genesung geben wird bezweifle ich sehr stark. Vielleicht ist seine letzten/neueste Beschäftigung ein Teil seiner Therapie. Er sitzt bei Regen ganz gespannt vor der Terrassentür und bellt den Regen draußen an. Es könnte ja sein das da draußen oder oben jemand auf ihn hört; dummer oder sehr Gläubiger Hund.

Fazit:

1. Lily ist ein Traum; sie ist süß; hat weiches Fell (zumindest das was Chester noch nicht herausgerissen hat) -> einzige Kritikpunkte: sie hat Blähungen und ihr Bellen ist in einer extrem hohen Stimmlage.
2. Chester: trotz der vielen Makel ein Hund zum lieb haben man muss nur einige (viele) Kompromisse machen
3. Die beiden male Housesitting waren eine schöne Abwechslung zu dem gewohnten (tristen) Sydney Alltag.

…vielleicht gibt es ja auch noch einen dritten Teil…

Das war es von unserer Woche, Updates gibt es wie gewohnt (hoffentlich) nächsten Montag