16.8.2010 (Mo) Arbeitstag
17.8.2010 (Di) Wie schon geschrieben wollten wir uns die zweit älteste Stadt Australiens anschauen – Parramatta. Um dort hinzukommen fährt man 1 Std. mit der Fähre auf dem Parramatta River oder für 40 Minuten mit dem Zug. Wir sind hinzu mit dem Zug und zurück mit der Fähre. Dort angekommen fühlten wir uns ein wenig wie in Leipzig. Der Bahnhof hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem Leipziger Hauptbahnhof – viele neue Stockwerke, ein Geschäft an dem anderen usw. . Nachdem wir durch die australische Kopie der Leipziger Promenaden gelaufen sind haben wir uns die Innenstadt angeschaut. Hier sind viele alte, naja ALT für austral. Verhältnisse sind 150 Jahre schon alt, Gebäude welche Mal mehr und Mal weniger gelungen mit neuer Architektur in Einklang gebracht worden sind. Am Ende ging es dann entlang des Flusses zur Fährstation und auf die Fähre. Bei der 1 stündigen Rückfahrt hatte man einen sehr schönen Überblick über die riesige Anzahl von verschiedenen Yachthäfen in und um Sydney.

18.8.2010 (Mi) Das das Wetter mit 22 Grad „zu Buche“ schlug, stand der Entschluss schnelle fest – ab zum Strand, der Bondi Beach sollte es mal wieder sein. Wie immer, um etwas für die Gesundheit zu tun und um den Geldbeutel zu schonen, die ganze Strecke zu Fuß. Wie immer betrug unsere Zeit, zum Strand, fast genau 1:30 Stunden. Nach etwa 30 Minuten am Beach begann es sich immer mehr zu zuziehen und die Wolkendecke schloss sich immer weiter. Da wir bei schönen warmen,angenehmen Temperaturen los gelaufen sind, hatten wir keine warme Kleidung mitgenommen was sich jetzt dafür rächte. Also blieb uns nichts anderes übrig als den Strand, bei jetzt gefühlten 15 Grad und Wind, wieder zu verlassen. Auf dem Rückweg machten wir wie immer einen Stopp im Centenial Park. Das schlimmste an dem Tag war aber der Rückweg!!! Es lag nicht an der Strecke von 7km sondern an dem was man da sieht und was die Sinne wahrnehmen müssen/dürfen. Stellt euch vor… ihr lauft die Straße entlang und es ist bewölkt. Da kann es natürlich sein das es regnet und das Wasser den Fußweg hinab läuft. Auch kann es sein das jemand sein Auto wäscht oder seinen Laden sauber macht und deshalb das Wasser runter läuft….in Sydney ist das anders!!! Zur Erklärung: wir laufen in Richtung unseres Hotels, nach einer Weile bemerke ich dass es hier sehr extrem stinkt, Marlen riecht es auch. Nach eine paar Metern sehen wir vor uns eine sehr abgewrackte Person, die eigentlich selbst für einen Penner zu heruntergekommen aussieht. Auf gleicher Höhe sehen wir dass es eine Frau ist, und von ihr aus läuft eine kleiner gelber nach Urin riechender Bach bergab. Den Rest könnt ihr euch ja denken…schnell laufen wir an ihr vorbei und hoffen das uns der Bach nicht einholt. Nach etwa 1000 Metern Abstand, war kein Bach in sicht, vielleicht ist die Quelle leer oder vertrocknet. Jedenfalls setzt jetzt bei uns der Würgereiz rein und man muss echt kämpfen dass dieser nicht die Oberhand gewinnt.
19.8.2010 (Do) Arbeitstag
20.8.2010 (Fr) Bei überragenden 25 Grad hatten wir wieder einmal beschlossen zum Bondi Beach zu gehen, nur diesmal wollten wir den Bondi - Coogee Walk machen. Das heißt wir laufen von einem Strand zum nächsten. Dabei konnten wir viele schöne kleine und vor allem nicht so überfüllte Strände sehen (wie den Taraama Beach und Bront Beach). Da an diesem Tag das Wetter nicht nur warm war, sondern auch fast kein Wind wehte wurde dieser Walk zu einer echten Strapaze. Nach etwa 2 Stunden laufen hatten wir dann endlich den Coogee Beach erreicht. Nach einer Tagestrecke von 8 km zum Bondi Beach + weitere 5 km zum Coogee Beach hatten wir uns die Rückfahrt mit dem Bus verdient. Zur Belohnung gönnten wir uns später eine Pizza von Dominos:)




21.8.2010 (Sa) Nach unserem anstrengenden Walk vom Vortag waren wir froh auszuschlafen, aber nein – es war mal wieder Zeit für unseren monatlichen Feueralarm 6:30!!! Da wir uns schon denken konnten was wieder los ist, haben wir uns nicht hetzen lassen. Alle wichtigen Sachen (Pässe, Knollo, Rechner usw.) in Ruhe eingepackt, Marlen noch mal aufs Klo geschickt und dann ganz gemütlich nach unten zur Straße. Diesmal hatte sich jemand die Haare mit Haarspray, direkt unter dem Feuermelder, gemacht. Diese Frisur durfte auch dann prompt mit 1.000$ Strafe bezahlen. Für den Preis hätte man auch zu Udo Walz gehen können und hätte noch genug Geld übrig gehabt um schön einzukaufen.


Durch den Tumult, Lärm usw. des Feueralarms 6:30 Feueralarm war an einschlafen nicht mehr zu denken. Ein Blick nach draußen verriet das wir ein „bottler“ (ist austral. Slang, für einen sehr schönen Tag den man sich am liebsten für immer aufbewahren möchte uns das in einer Flasche), also Sachen packen und ab zum Strand. Da wir an dem Vortag so schöne Strände gefunden hatten beschlossen wir an den Bront Beach zu gehen. Dieser war etwas windgeschützt und hatte 2 „Rockpools“ (=dies sind meist natürliche oder künstliche Pools in dem Meer, welche durch Felsen von den Wellen geschützt werden; somit ist hier keine Strömung und das Wasser ist auch wärmer). Also ging es wieder zu Fuß vom Hotel 8 km zum Bondi Beach (wie immer über den Centenial Park), und von da aus 3 km zum Bront Beach. Nach ein paar Stunden des „Sonne anbeten`s“ ging es zurück nach Hause, und diesmal nicht mit dem Bus. Also 3 km zurück zum Bondi und von da aus 8 km nach Hause, also alles in allem 22km an einem Tag. Diesmal gab es auch keine Pizza Belohnung, sondern wie sonst auch immer: Asia Nudeln und zum knappern Möhren.
künstlicher und natürlicher RockPool
Panorama Bilder bom Bronte Beach
22.8.2010 (So) Noch geschafft von dem Vortag stand fest, heute legen wir keine großen Strecken zurück. Am Vormittag ging es zum Paddys Market eine neues Harry Potter Buch für Marlen kaufen. Danach in einen Buchladen um ein Geburtstagsgeschenk für Yelena zu finden (aber ohne Erfolg). Im Anschluss ging es den restlichen Tag in den Botanischen Garten zum entspannen und sonnen. Als kleine Nebenbeschäftigung überlegten wir uns was wir als erstes essen wenn wir wieder in Dtl. sind: hier unser Top 10:
- eine Bratwurst und dazu ein dt. Bier und für Marlen ein Mixery
- Königsberger Klopse
- Kartoffelsalat
- selbstgemachte Pizza
- griech. Essen
- Döner aus Brandis
- Kesselgoulasch
- Bienenstich
- eine Butterbrezel
- Bratkartoffeln
Das war es von unserer Woche, genießt all die Dinge die wir aufgezählt haben und denkt dabei an uns:)