...Zeit bis Au-/Ostralien...:)

Ostralien

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...wem fällt es auf - wir kommen eher wieder..:) also wer uns abholen möchte, wir freuen uns über Sekt am Lpz Hbf :)

 

Panitzschkinder in Au-/Ostralien

Hallo an alle, keine lange Rede ohne Sinn: wir sind in Australien und nachfolgend könnt ihr lesen+sehen was wir so machen...:)






Samstag, 19. Februar 2011

...einfach nur zum träumen

12.02.2011 (Sa) Fahrt über Raventhorpe nach Lake King. An diesem Tage ist nichts weiter passiert außer 2 toto Kängurus für die Wertung. Somit nun Gleichstand bei den springenden Tierchen: 5:5


13.02.2011 (So) Heute stand Hyden auf der Liste. Ein kleiner Ort mitten im nirgendwo, der nur für eine über 60.000.000 Jahre alte Kalksteinwand bekannt ist oder unter den Namen „Wave Rock“. Nach dieser Station ging es bis etwa 200 km weiter in Richtung Kalgorlie. Dieser Weg war mit der schlimmste den wir je zurückgelegt haben!!! 150 km auf einer Straße aus Staub, Schotter und Schlaglöchern. Nach 4 Stunden voller Angst, dass unsere Reifen kaputt gehen könnten oder dass wir stecken bleiben, hatten wir die Strecke geschafft. Übernachtet hatten wir dann auf einem Freecampingplatz an der Autobahn.


 
14.02.2011 (Mo) Nach etwa 170 km hatten wir dann Kalgorlie erreicht. Mit 30.000 ist dies die zweitgrößte Stadt Australien, aber abgesehen davon ist diese vor allem das größte Goldabbaugebiet Australiens. In einem riesigen 3,8km breiten und ca. 600 m tiefen Loch wird sich immer weiter in die Erde gegraben. Nach diesem atemberaubenden Anblick ging es an unzähligen Salzseen vorbei in Richtung Esperance. Unser Nachtlager hatten wir dann etwa 120 km vor Esperance auf einem Freecampingground im „Nirgendwo“ aufgeschlagen…hätten wir uns das nur noch mal überlegt!!! Am Abend als wir in unserem Camper gemütlich eine DVD schauten hörten wir eine Stimme draußen und sahen eine Gestalt draußen. Nach dem öffnen der Tür unterhielten wir uns eine Weile mit dem „fremden Unbekannten“ – dieser ist mit seiner Frau und seinen 5 Kindern im Outback unterwegs und sucht nach Gold. Dieser Buschmann, welcher die ganze Zeit unseres Gespräches Grass rauchte, erzählte die ganze Zeit von Gott und die Welt: Das er der beste Skateboardlehrer in Australien ist; das er eine Mathematik Genie ist, das er Nuklear verstrahlt wurde, das vor 3 Monaten etwa 5 km von ihm ein Komet eingeschlagen hat, das er im Outback eine eigentlich ausgestorben Dinosaurierart gefunden hat…..usw.
Also ein ganze Menge Müll. Anders wurde uns aber als erzählte das man im Outback auf sich aufpassen müsse und immer eine Messer dabei haben sollte – und zeigt er uns sein Messer, welches größer war als das von Crocodil Dundee!!! Gott sei Dank hat er es auch gleich wieder weggepackt, als er merkte dass wir beide ein Schritt zurück gesprungen sind.
 
15.02.2011 (Di) Heute war unsere lang ersehnte Ankunft in Esperance. Leider war die Vorhersage für das Wetter wieder einmal schlecht aber der Wettergott war uns holt und wir hatten etwas Sonnenschein:) (man freut sich ja über alles). Um die Sonnenstrahlen zu genießen haben wir einen schönen langen Strandspaziergang gemacht.

16.02.2011 (Mi) Bei strahlendem Sonnenschein (entgegen jeder Vorhersage) ging es nach dem Frühstück zu einem Spaziergang zum Peer um dem bekannten ortsansässigen Seelöwen „hallo zu sagen“. Im Anschluss daran sind wir die Küste entlang gefahren auf der Suche nach einem Badestrand. Leider war die Auswahl zu groß – ein Traumstrand jagte den Nächsten. Die Strände sind alle so weiß und so weich wie Mehl. Wie ein „ paniertes Schnitzel“ haben wir uns dann auch im Mehl breit gemacht. Logischerweise gibt es damit jetzt auch eine neue Rangordnung in der Beachwertung:

 
 
 
 
 
 
Neuer Stand: 1. Blue Lagoon 2. Cosy Corner, 3. Hamelin Bay, 4. Millup Beach, 5. Rockingham

17.02.2011 (Do) Da das Wetter nicht so berauschend war hatten wir den Tag auf dem Campingplatz verbracht.

18.02.2011 (Fr) Heute war es soweit – wir waren auf dem Weg einen der weißesten Strände der Welt zu sehen – Lucky Bay - im Cape La Grand Nationalpark. Wenn man durch diesen Nationalpark fährt freut man sich immer auf das Ende er nächsten Kurve, denn dahinter verbirgt sich eine Badebucht schöner als die Andere. Und „Lucky (=Glücklich)“ waren wir auch mit dem Wetter…Sonnenschein und keine Wolke zu sehen. Den Strand kann man nicht beschreiben, weiß, weißer, Lucky Bay….es fehlen einem einfach die Worte. Das schöne an einem Nationalpark ist das man hier etwas für die Känguruwertung tun kann: 1 totes und 7 quick lebendige Kängurus. Damit jetzt 12:6 . Weil es da so schön ist/war sind wir auch gleich über Nacht geblieben.
 
 
 

19.02.2011 (Sa) Was macht nach dem Aufstehen bei Sonnenschein am Lucky Bay:) Baden gehen und das Body Board ausnutzen:) Danach ging weiter den restlichen Nationalpark zu erkunden mit vielen langen Standspaziergängen und unbeschreiblichen Eindrücken.